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Cyberattacke auf Adecco-Tochter Akka

Die von der Adecco-Gruppe vor kurzem übernommene belgische Akka Technologies ist Opfer eines Cyberangriffs mit Ransomware geworden.

(AWP) Davon sei ein Grossteil des Unternehmens betroffen gewesen, wie Akka am Freitag mitteilte und damit eine Meldung der Fachzeitschrift «LeMagIt» bestätigte.

Die IT-Einrichtungen von Akka seien in dieser Woche in der Nacht von Montag auf Dienstag attackiert worden, erklärte ein Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Es habe sich um einen Angriff mit einer Ransomware-Software gehandelt, wobei die Hacker Daten von Akka verschlüsselt hätten und für die Freigabe ein Lösegeld forderten.

Weitere Details zum Cyberfall wollte Akka nicht preisgeben, um die Ermittlungen nicht zu beeinträchtigen. Allerdings seien die Verbindungen zu Kunden und zur Muttergesellschaft aus Sicherheitsüberlegungen vorläufig unterbrochen worden, um die Übertragung des schädlichen Codes zu verhindern.