Unternehmen / Industrie

Breite Aufstellung hilft Dätwyler

Analyse | Der Dichtungshersteller rechnet mit einer stark steigenden Nachfrage, sobald ein Covid-19-Impfstoff vorliegt.

Dichtungshersteller Dätwyler hat im ersten Halbjahr das gesamte Spektrum an möglichen Folgen von Covid-19 erlebt: Weil Autohersteller ihre Produktion für mehrere Wochen schliessen mussten, brach die Nachfrage nach Komponenten, die etwa in Bremsen zum Einsatz kommen, ein. Auch Dätwylers Elastomerringe für die Ölförderung waren weniger gefragt, da wegen des niedrigen Ölpreises weniger gefördert wurde.

Mehr als 70% des Umsatzes erwirtschaftet Dätwyler allerdings in wenig zyklischen, solide wachsenden Geschäftsbereichen. So produziert sie Komponenten für medizinische Gebrauchsgüter, beispielsweise Stopfen für vorgefüllte Spritzen. Diese Komponenten wurden während der Pandemie als «wesentlich» eingestuft und konnten daher weiterhin produziert werden. Auch stieg die Nachfrage nach diesen Produkten. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?