Unternehmen / Industrie

Dätwyler spürt schwächeres Marktumfeld

Analyse | Die schwierige Situation auf dem Automobilmarkt belastet das Ergebnis. Für das laufende Jahr dämpft das Unternehmen die Erwartungen.

Dass Dätwyler das schwächelnde Elektronikhandelsgeschäft verkauft, kam am Markt gut an. Das verbleibende Dichtungsgeschäft verspricht starkes Wachstum und hohe Margen. Die ersten Zahlen nach der Neuaufstellung des Unternehmens fallen nun aber enttäuschend aus. Sie sind durch Sonderkosten, ein schwächeres Marktumfeld im Automobilsektor sowie hausgemachte Probleme in der Gesundheitssparte geprägt.

Den grössten Einfluss haben die Sonderkosten von 190 Mio. Fr., die wegen des Verkaufs der beiden Elektronikhandelsmarken Distrelec und Nedis anfallen. Sie werden oberhalb des Betriebsgewinns verbucht, wodurch Ebit und Reingewinn negativ ausfallen. Auch im laufenden Jahr werden durch den Konzernumbau verursachte Einmaleffekte rote Zahlen verursachen. Für den Aktienkurs ist das jedoch insofern wenig relevant, als die Verluste nicht liquiditätswirksam sind.

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