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Märkte / Immobilien

Hypothek: Darf’s ein bisschen mehr sein?

Das tiefe Zinsniveau macht Hypotheken immer preisgünstiger. Damit verschieben sich die Anreize für den Kreditnehmer hin zu grösseren Kreditvolumen.

Die extrem tiefen Zinsen bestrafen Sparer, aber sie erleichtern Kreditnehmern das Leben. Wer sich heute verschuldet, zahlt so wenig wie selten zuvor. Besonders profitiert davon das Geschäft mit Immobilien. In keiner anderen Vermögenssparte ist es so üblich, Aktiven auf Pump zu erwerben. Die Schuldzinsen sind zudem steuerlich abzugsfähig. Wer sich also hoch verschuldet, reduziert die eigene Steuerrechnung.

Sollten Immobilienkäufer heute einen höheren Betrag fremdfinanzieren, als früher üblich war? Immerhin ist es das, was Notenbanken mit ihrer Tiefzinspolitik beabsichtigen: Marktteilnehmer dazu zu bringen, riskantere Engagements einzugehen. Auch der Markt bevorzugt Kunden, die grössere Kredite wählen. Die Hyposätze liegen etwas tiefer, wenn das Volumen steigt. Die Verlockung ist also gross. Aber lohnt es sich tatsächlich?

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