Märkte / Aktien

Was man vom Anlagewunder Yale lernen kann

Die Anlagepolitik der Yale-Universität hat die Finanzwelt revolutioniert. Der neue Vermögensmanager investiert erfolgreich in Start-ups.

Über 30 Mrd. $ umfasst das Vermögen der 1701 gegründeten Yale-Universität. Aber ihr Einfluss auf die Finanzmärkte geht weit darüber hinaus. Denn für Jahrzehnte galt die Anlagepolitik von Yale als Goldstandard für langfristig orientierte Grossinvestoren, etwa für Stiftungsvermögen (Endowments). Statt auf Anleihen setzte Yale früh auf riskantere Anlageklassen wie Aktien und Private Equity. Mit Matthew Mendelsohn hat die Universität im US-Bundesstaat Connecticut nun einen neuen Anlagechef, der sich gut mit Start-ups auskennt.

In den Neunzigerjahren wurde im Yale Endowment das Exposure zu Aktien abgebaut und dafür in alternative Anlageklassen umgeschichtet. Darunter fallen etwa fremdfinanzierte Private-Equity-Übernahmen (Leveraged Buyouts, LBO), natürliche Ressourcen wie Wald sowie Hedge-Funds-Anlagen, die in jeder Marktlage eine Performance bringen sollen (Absolute Return). Die wichtigste Eigenschaft dieser Anlageformen: Man muss einen sehr langfristigen Investitionshorizont haben. Und man verzichtet auf Liquidität, kann die Investments also nicht einfach abstossen.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?