Märkte / Makro

Das dicke Ende kommt erst

Die klassische Arbeitsmarktstatistik kann nicht das ganze Ausmass der Jobkrise zeitnah abbilden. Die Arbeitslosenquoten werden vielerorts noch steigen.

Noch vor einem halben Jahr wäre dies selbst bei einem Donald Trump undenkbar gewesen: Der US-Präsident feiert sich und seine «herrliche» Administration für eine Arbeitslosenquote von satten 11,1%. Der Beschäftigungszuwachs im Juni erreiche «historische Ausmasse». MAGA, Make America Great Again, stehe kurz vor der Vervollkommnung, so Trumps Tonfall auf Twitter.

Tatsächlich waren im Juni «nur» 17,7 Mio. Amerikaner arbeitslos. Im April, dem vorläufigen Tiefpunkt in der Coronakrise, befand sich diese Zahl bei etwas mehr als 23 Mio., und die Quote lag bei 14,7% – eine unvermeidliche Folge des Lockdown in einem Land, das keine Auffangeinrichtung wie die Kurzarbeit kennt.

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