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Unternehmen / Ausland

Das Dividendenwunder taumelt

Während in den USA die Ausschüttungen boomen, kürzen chinesische Unternehmen ihre Zahlungen.

China gehörte lange Zeit zu denjenigen Schwellenländern, in denen Dividende ein Fremdwort war. Unternehmen zogen es vor, den Gewinn in Wachstum zu investieren, statt ihn auszuschütten. Umso grösser fiel der Nachholbedarf aus. Allein seit 2009 haben sich die an die Anteilseigner ausgeschütteten Dividenden verdreifacht. Doch dieses Wachstum dürfte fürs Erste beendet sein.

Die britische Investmentgesellschaft Henderson Global Investors (HGI) schätzt für das laufende Jahr, dass chinesische Gesellschaften erstmals überhaupt tiefere Dividenden als im Vorjahr auszahlen.

Die USA als Dividendentreiber

Im dritten Quartal sind in China die Dividenden um 2,1% gefallen, wie es in einer Studie von HGI heisst. Das ist insofern bedeutend, weil jeweils im dritten Quartal 90% der chinesischen Unternehmen ihre Ausschüttungen vornehmen. Damit steht China im Kontrast zur globalen Dividendenentwicklung. Zum Vorjahresquartal ist die Summe weltweit 2,3% auf ein neues Rekordhoch von 297 Mrd. $ gestiegen. Für das Gesamtjahr rechnet Henderson mit einer globalen Ausschüttung von 1,18 Bio. $, ein Minus von 2% gegenüber 2014. In Lokalwährungen gerechnet geht die Investmentgesellschaft für 2015 von einem Zuwachs von 9,5% aus.

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