Unternehmen / Finanz

Vermögensverwalter haben zu hohe Kapazitäten

Das Finanzdienstleistungsgesetz und das Finanzinstitutsgesetz werden ohne Änderungen grosse Auswirkungen auf die Branche der Vermögensverwalter haben.

Das klassische Modell des Zwei- oder Dreipersonenbetriebs in der Vermögensverwaltung wird es in Zukunft wohl nicht mehr geben.» Alexander Rabian, Vorsitzender der Geschäftsleitung SRO im Verband der Schweizerischen Vermögensverwalter (VSV) und intimer Kenner der Branche, sieht schwarz – falls das Finanzdienstleistungsgesetz und das Finanzinstitutsgesetz die Vernehmlassung unverändert überstehen.

Noch ist es allerdings nicht so weit. In Bundesbern und im Verband der Vermögensverwalter wird davon ausgegangen, dass der Gesetzentwurf in der Vernehmlassung, die noch bis 17. Oktober dauert, grosse Veränderungen erfahren wird.

Schrumpfungsprozess

Trotzdem: Welche Auswirkungen auf die unabhängigen Vermögensverwalter hätte der Gesetzentwurf, sollte er die Vernehmlassung mehr oder weniger unverändert überstehen? «Ein genauer Regulierungsrahmen wird mit dieser Vorlage nicht gesteckt», bemängelt Rabian. Die Vermögensverwalter werden entweder direkt durch die Finma oder dann durch eine halbstaatliche Organisation überwacht. Aber am Ende macht das für die Vermögensverwalter keinen grossen Unterschied.  Sie gehen davon aus, dass die  Finma mit Klein- und Kleinstunternehmer wenig Erfahrung hat. «Was konkret an Neuregulierungsinhalten gefordert wird, setzen wir schon heute um», ist Rabian überzeugt. Selbst der Bundesrat sei überzeugt, dass nicht weiter reguliert werden müsse, als dies der VSV schon heute tue.

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