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Märkte / Makro

Das Fed bläst zum Angriff

Die US-Notenbank geht mit der Zinspolitik zum ersten Mal in die Offensive. An den Märkten steht damit eine der bedeutendsten Zäsuren seit der Finanzkrise bevor.

Es ist die bisher grösste Überraschung des Jahres: Einen Börsencrash oder katastrophale Daten zum Arbeitsmarkt ausgenommen, wird das Federal Reserve in einer Woche schon wieder an der Zinsschraube drehen. Zudem signalisiert die US-Notenbank, dass sie bei der Normalisierung der Geldpolitik fortan ein höheres Tempo anschlagen will. Die globalen Finanzmärkte stehen damit an einer der bedeutendsten Zäsuren seit der Finanzkrise.

«An unserem Treffen später in diesem Monat wird der Vorsitz erörtern, ob sich der Arbeitsmarkt und die Inflation weiterhin gemäss unserer Erwartung entwickeln», sagte US-Notenbankchefin Janet Yellen am Freitag während eines Referats in Chicago. «Ist das der Fall, dann wird eine weitere Anpassung des Leitzinses voraussichtlich angebracht sein.» Nachdem das Fed bei der Normalisierung der Geldpolitik überaus gemächlich vorgegangen ist, steht somit an seiner Sitzung vom 14. und 15. März bereits die zweite Straffung in drei Monaten bevor.

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