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Das Fed könnte im September eine Pause einlegen

Die US-Notenbank will nach zwei kommenden grossen Zinsschritten ein Zwischenfazit im Kampf gegen die Inflation ziehen. Es könnte entscheidend dafür sein, ob es zu einer Rezession kommt oder nicht.

In der US-Notenbank Fed herrscht grosse Einigkeit über die eingeschlagene straffere Geldpolitik, um die Inflation auf Vierzigjahreshoch unter Kontrolle zu bringen. Das geht aus dem Gesprächsprotokoll (Minutes) der Mai-Sitzung des geldpolitisch entscheidenden Offenmarktausschuss (FOMC) hervor.

«Die meisten Teilnehmer waren der Meinung, dass eine Erhöhung des Zielbereichs um 50 Basispunkte bei den nächsten Sitzungen wahrscheinlich angemessen wäre», steht es in den Minutes, die am Mittwoch veröffentlicht wurden.

Fed-Chef Jerome Powell hat bereits signalisiert, er und seine Kollegen werden den Leitzins um je 50 Basispunkte (Bp) an den kommenden beiden Sitzungen im Juni und Juli weiter anheben. Das würde ihn auf 1,75% bringen. Zudem baut das Fed ab Juni laufend seine immense Bilanz ab, was sich ebenfalls straffend auswirken könnte.

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