Märkte / Makro

Das Fed kriegt kalte Füsse

In der amerikanischen Notenbank dominiert die Ansicht, dass die Wirtschaft für eine Zinserhöhung im Juni nicht fit genug ist. Auch sorgen sich die US-Währungshüter um China und Griechenland.

(Reuters/CG) – Der Leitzins in den USA wird voraussichtlich nicht im Juni steigen. Dies signalisiert die US-Notenbank in den Protokollen ihrer jüngsten Sitzung, die am Mittwoch veröffentlicht worden sind. Demnach halten es viele Teilnehmer für unwahrscheinlich, dass die US-Wirtschaft nach dem Schwächeanfall zu Jahresbeginn eine Abkehr von der ultralockeren Geldpolitik so bald verkraften würde.

Sorgen um China

Zwar sieht das Federal Reserve die Konjunkturabkühlung von Anfang des Jahres als vorübergehend an. Doch die Wirtschaftsaussichten seien mit erhöhter Unsicherheit behaftet, warnten die Währungshüter. Dabei äusserten sie auch verstärkte Sorge über Risiken in Übersee und nannten ausdrücklich die schwächelnde Wirtschaft Chinas sowie die Schuldenkrise um Griechenland.

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