Märkte / Makro

Das Fundament des Euros bleibt wacklig

Mit einem simplen Satz rettet EZB-Präsident Mario Draghi vor sechs Jahren die Eurozone. Doch die Währungsunion ist noch immer anfällig für Vertrauensschocks.

Die Eurozone steht im Sommer 2012 am Abgrund. Die unaufhaltsame Zuspitzung der Schuldenkrise hat die Staaten in der Europeripherie und ihre Banken an den Rand des Kollapses gebracht. Krisengipfel reiht sich an Krisengipfel, doch die Rettungsversuche und Hilfskredite können das Vertrauen der Finanzmärkte nicht zurückgewinnen – die Währungsunion droht auseinanderzubrechen.

Am 26. Juli 2012 zieht Mario Draghi die Notbremse. «Die EZB ist bereit, alles Nötige zu tun, um den Euro zu erhalten», sagt der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) an einer kaum beachteten Konferenz in London. «Whatever it takes» lauten Draghis mittlerweile legendäre Worte, die für die Wende in der Eurokrise sorgen.

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