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Ein Artikel aus dem Dossier Too big to fail
Unternehmen / Finanz

Die globale Bankenregulierung stösst an Grenzen

Ruedi Keller und Jeffrey Hochegger
Die Thematik ist komplex; die regionalen Interessen divergieren: Der Plan des Basler Ausschusses, über einheitliche Standards das Vertrauen in das Bankensystem zu stärken, droht zu scheitern.

«Es wird kein Basel IV geben», betonen Vertreter des Basler Ausschusses seit jeher. Die Aussage hat dieser Tage neue Brisanz erhalten: Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (Basel Committee on Banking Supervision, BCBS) teilte mit, die auf vergangenen Sonntag angesetzte Sitzung des Aufsichtsgremiums des Basler Ausschusses (GHOS) sei auf unbestimmte Zeit verschoben. Am Treffen hätten die 45 Vertreter von Zentralbanken und Aufsichtsbehörden gemeinsame Richtlinien zur künftigen Bankenregulierung verabschieden sollen. Eine Einigung war offensichtlich von vornherein aussichtslos. Zu stark divergieren die Ansichten der Amerikaner und der Europäer.

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Ein Kommentar zu «Die globale Bankenregulierung stösst an Grenzen»

  • Adrian Gnehm sagt: 11.01.2017 – 11:35 Uhr

    Es wäre interessant zu erfahen, wie im Standardmodell für die Bewertung der Aktiven die Staatsanleihen (des eigenen Staates wie auch andere) behandelt werden. d.h bewertet werden. Zudem stellt sich Frage, wer diese Bewertung vornimmt. Es handelt sich um eine hochpolitische Frage und zeigt die Grenzen des Standardmodells. Heute ist es so, dass Staatsanleihen als risikolos gelten (in einigen Ländern doch sehr fraglich).