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«Das Know-how der Europäischen Investitionsbank nutzen»

Markus Brunnermeier, Ökonomieprofessor in Princeton, hält wenig von Coronabonds. Er spricht sich für temporäre Hilfen und längerfristiges Denken aus.

In der Frage, wie die Milliarden geschultert werden, die auf die Staaten im Kampf gegen die Pandemie zukommen, scheiden sich in der EU wieder einmal die Geister. Deutschland, die Niederlande und andere lehnen den Vorschlag Italiens, Frankreichs und sieben weiterer Regierungen ab, ­spezielle Gemeinschaftsanleihen zu emittieren. Markus Brunnermeier, Wirtschaftsprofessor an der Princeton Universität, beschäftigt sich seit langem mit euro­päischen Finanzierungsfragen. Er zeigt Verständnis für den Vorschlag. «Es ist wichtig, dass sich Europa in dieser schwierigen Phase solidarisch zeigt», sagt er im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft». Aber er hat klare Vorbehalte. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?