Unternehmen / Finanz

Das Leben ohne Börsenäquivalenz

Am Montag könnte der Handel an der Börse stark zunehmen. Anders als von der EU-Kommission beabsichtigt sitzen die Verlierer nicht in der Schweiz.

Nun ­ist es soweit. Die EU-Kommission lässt die Anerkennung der Schweizer Börse, die Äquivalenz, auslaufen. Ab Montag dürfen Händler in der EU nicht mehr an der Schweizer Bör­se handeln. Der Bundesrat hat allerdings am Donnerstag, wie für diesen Fall angekündigt, Gegenmassnahmen aktiviert. Er untersagt den Handel mit Schweizer Aktien in der EU. FuW zeigt die Konsequenzen für die Marktteilnehmer auf.

Für Anleger in der Schweiz ändert sich kaum etwas. Zwar schliesst die Börsenbetreiberin SIX das Handelssegment «Sponsored Foreign Shares», in dem ausländische Banken EU-Aktien anbieten. Schweizer Anleger können aber weiterhin Titel von EU-Unternehmen entweder im Ausland oder hierzulande handeln, etwa über die kleinere BX Swiss, wie deren CEO Harald Schnabel bestätigt. Bei der SIX stelle man indes schon «den Champagner kalt», sagt ein Händler, der nicht genannt werden will. Denn die Börse rechnet mit steigenden Volumen in Schweizer Aktien.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare

Patrick Haas 28.06.2019 - 16:06

Die Schweiz hat sich nicht zur Erneuerung der Kohäsionsmilliarde verpflichtet. Diese Zahlung sollte subito sistiert werden.

Rolf H. Haltner 28.06.2019 - 16:57

Pereat EU!