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Das machen die Profis nach dem Bitcoin-Absturz

Krypto-Assets haben stark verloren. Vermögensverwalter raten, trotzdem investiert zu bleiben.

Seit klar ist, dass die Ära tiefer Zinsen zu Ende geht, kommen nicht nur Wachstumsaktien unter die Räder. Auch Krypto-Assets wie Bitcoin oder Ethereum, die in Zeiten turbulenter Börsen einen gewissen Schutz bieten sollen, sind im freien Fall (vgl. Chart). Die Kryptoleitwährung Bitcoin war bei ihrem Allzeithoch im November mit fast 67’000 $ mehr als doppelt so viel wert wie jetzt, wo ein Bitcoin für nunmehr 30’000 $ zu haben ist.

Zwar werden Kryptoanlagen immer mehr Teil des Mainstreams. Doch Sinn und Zweck dieser volatilen, auf der Blockchain-Technologie basierenden Assets bleiben bis heute umstritten. Diese Woche hat EZB-Präsidentin Christine Lagarde Digitalwährungen als wertlos bezeichnet, wie sie hat auch US-Finanzministerin Janet Yellen mehr Regulierung gefordert. Für Beunruhigung sorgt, dass vermeintlich sichere Stablecoins wie Tether, die sich an Fiat-Währungen wie den Dollar anbinden, zeitweise ihren Peg nicht halten konnten. Wobei die Implosion des Stablecoins TerraUSD Mitte Mai den Kryptoabsturz beschleunigt hat.

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Leser-Kommentare

Werner Rellstab 27.05.2022 - 23:36

Wie kann man vorschlagen investiert zu bleiben bei etwas das eigentlich Null wert ist (0 innerer Wert) und das sogar Notenbankerinnen sagen! Das gehört offenbar einfach zur Dekadenz der heutigen Generation, die noch keine schlechten Zeiten erlebt haben, die aber eben gerade kommen.