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Das müssen Privatanleger über IPO wissen

In den kommenden Monaten dürfte es in der Schweiz wieder zu Börsengängen kommen. Anleger haben einen Vorteil, wenn sie diesen Prozess gut kennen.

Ivo Ruch

Der Weg an die Börse ist lang und voller Stolpersteine. Zudem sind in den Prozess verschiedene Akteure involviert, was die Sache aufwändig und teuer macht. Das ist ein Grund, weshalb sich derzeit viele Jungunternehmen für einen vereinfachten Börsengang über eine Spac (Special Acquisition Company) entscheiden.

Trotzdem ist der herkömmliche Börsengang für viele Gesellschaften immer noch zentral. In der Schweiz könnte es 2021 zu bis zu fünf IPO (Initial Public Offerings) kommen. Für Anleger ist es deshalb wichtig, die einzelnen Schritte bis dahin und ihre eigenen Partizipationsmöglichkeiten zu kennen. Der Gang auf das Börsenparkett verläuft entlang den folgenden drei Phasen:

1. Vorbereitung

Unternehmen öffnen sich aus unterschiedlichen Gründen dem Publikum. Der Kapitalmarkt hilft, Wachstum zu finanzieren oder die finanzielle Flexibilität zu erhöhen. Oder die Eigentümer – seien es Gründer oder Finanzinvestoren – möchten sich von ihren Anteilen trennen. Geeignet sind Gesellschaften, die mehr als 100 Mio. Fr. Streubesitz bieten, in einer Wachstumsbranche tätig sind und die Aussicht auf eine regelmässige Dividende haben. Die Glaubwürdigkeit des Investment Case ist für den Erfolg des IPO zentral.

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