Unternehmen / Konsum

Das Paradox der leeren Verkaufsflächen

Die Mieten für Verkaufsflächen in der Schweiz stehen schon seit längerem unter Druck. Doch den kotierten Detailhändlern hilft das nur wenig.

Die Rahmenbedingungen für den Detailhandel sind schwierig. Nicht nur ist das Einkaufen im grenznahen Ausland attraktiv und hat wegen des starken Frankens jüngst nochmals an Anziehungskraft gewonnen. Auch das Konsumentenverhalten entwickelt sich zuungunsten des stationären Detailhandels.

Immer mehr wird online eingekauft, was bei Plattformen wie Zalando zu einem starken Umsatzanstieg führt. Der Online-Modehändler verzeichnete zuletzt ein Wachstum von 20%, noch nie wurden mit 36 Mio. so viele Bestellungen abgewickelt wie im zweiten Quartal 2019.

Deshalb ist auch der Markt für die betreffenden Verkaufsflächen in einer schwierigen Situation. «Die Verkaufsflächen sind das Immobiliensegment in der Schweiz, das am stärksten unter Druck steht», sagt Robert Weinert vom Immobilienberater Wüest Partner. Die Zahlkraft des stationären Detailhandels nehme vielerorts ab, die Fluktuation dagegen zu. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?