Unternehmen / Finanz

Das Pflichtenheft von UBS und Credit Suisse

Bei beiden Grossbanken liegt einiges im Argen. Was das Topmanagement zu tun hat, damit die Aktien wieder richtig attraktiv werden können.

Die Schweizer Grossbanken stehen vor grossen Herausforderungen. Credit Suisse hat mit dem Hedge-Fund-Kunden Archegos in einem Quartal 4 Mrd. Fr. verbrannt, UBS immerhin fast 1 Mrd. Jetzt nimmt die Politik den Ball auf. Gemäss «Sonntagszeitung» diskutiert am Montag und Dienstag die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats über die Vorkommnisse insbesondere bei Credit Suisse und einen möglichen zusätzlichen Regulierungsbedarf.

Die Titel beider Banken haben den Aktionären seit der Finanzkrise wenig Freude bereitet, weil bei beiden Häusern seit langem einiges im Argen liegt. Wollen sie für die Aktionäre je wieder wirklich attraktiv werden, müssen die Bankpräsidenten António Horta-Osório (CS) und Axel Weber (UBS) sowie ihre CEO Thomas Gottstein und Ralph Hamers folgende Punkte nachhaltig angehen.

1. Struktur überdenken

Nach substanziellen Verlusten im ersten Quartal «müssen UBS und Credit Suisse herausfinden, ob sie noch mehr Kunden wie Archegos haben und wie es passieren konnte, dass sie diese immensen Risiken übersehen haben», sagt Michael Kunz, Analyst bei der Zürcher KB. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?