Unternehmen / Konsum

Das plant Schneider mit Nestlé

Der Nahrungsmittelkonzern will nachholen, was er in den letzten Jahren verpasst hat. Das ist aber gar nicht so einfach.

Eine Revolution ist es nicht. Mit der Mitteilung zum künftigen Wertschöpfungsmodell, in der auch ein Aktienrückkaufprogramm über 20 Mrd. Fr. angekündigt wurde, will Nestlé sein Geschäft nicht auf den Kopf stellen. Das hat der Nahrungsmittelmulti auch nicht nötig. Dafür bietet der Konzern zu viel Qualität. Das Wertschöpfungsmodell enthält seit Jahren eine permanente Optimierung des Portfolios: Kaum wachsende Segmente mit niedriger Profitabilität werden auf Vordermann gebracht oder veräussert, schnell wachsende und hoch profitable Bereiche ausgebaut. Damit ist Nestlé bisher gut gefahren.

In sechs der zehn Kategorien, die gemäss Marktbeobachter Euromonitor am schnellsten wachsen, ist Nestlé die Nummer eins oder zwei. Und doch: Die Mitteilung ist mehr als nur eine Feinadjustierung der Strategie. Die Konkurrenz hat aufgeholt. Der Umbau am Koloss aus Vevey soll darum schneller vorangehen als bisher. Dafür wurde Mark Schneider auch geholt. Er ist erst der zweite CEO, der nicht beim Nahrungsmittelkonzern die Karriereleiter hinaufgeklettert ist.

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