Märkte / Makro

Das Rezessionsrisiko sinkt weltweit

Deutschland ist im dritten Quartal noch einmal um eine Rezession herumgekommen. International hat die Gefahr eines Konjunktureinbruchs abgenommen.

Bankökonomen blicken ungern zurück, wenn sie die Wirtschaft analysieren. Die Zukunft interessiert sie, nicht vergangene Daten. Diesmal ist das anders: Am Donnerstag ist bekannt geworden, dass Deutschlands Bruttoinlandprodukt (BIP) in den Monaten Juli bis September um 0,1% höher ausgefallen ist als im vorangegangenen zweiten Quartal. Damals war das BIP geschrumpft. Deutschland befindet sich somit doch nicht in einer Rezession, denn dazu hätte die Wirtschaftsleistung zwei Quartale in Folge zurückgehen müssen.

Der private und der staatliche Konsum sowie die Bauinvestitionen haben zugenommen und stabilisierten die Konjunktur. «Die privaten Haushalte verspüren einen hohen Einkommenszuwachs», betont Timo Wollmershäuser vom Ifo-Institut. Die Tariflöhne steigen. Die staatlichen Renten und das Kindergeld wurden Mitte des Jahres erhöht. Ausserdem sind die Hypothekarzinsen kräftig gefallen.

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