Unternehmen / Schweiz

Die grössten Verlierer der Coronapanik

Seit Anfang Jahr wurden bei Schweizer Aktien Milliardenwerte vernichtet. Credit Suisse und Adecco sind nur noch halb so viel wert wie im Januar.

Es sind schlechte Zeiten an den Börsen. Und heute ist einer der bisher dunkelsten Tage an den internationalen Finanzmärkten. Der Leitindex SMI, der die zwanzig grössten Schweizer Börsenwerte abbildet, notierte am Montagnachmittag zeitweise mehr als 8% im Minus. Der US-Aktienhandel an der Wallstreet, der um 14.30 Uhr Schweizer Zeit losging, hielt nicht lange durch. Nachdem der Leitindex Dow Jones Industrial nach Handelsstart 9,7%, der breiter gefasste S&P 500 8,1% und der Nasdaq 6,1% getaucht war, musste der Handel ausgesetzt werden.

An der Schweizer Börse ging derweil die Abwärtsspirale weiter. Besonders Finanz- und Versicherungstitel zog es in die Tiefe. Swiss Life verloren am Montagnachmittag zeitweise mehr als 15%, Swiss Re 13%, Credit Suisse über 12%, UBS rund 10%. Auch vermeintlich defensivere Titel wie Roche, Swisscom, Givaudan oder Nestlé mussten Federn lassen. Nach diesen massiven Abgaben sieht die Kursperformance vieler Schweizer Blue Chips seit Anfang Jahr mittlerweile katastrophal aus:

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Leser-Kommentare

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User IP 17.03.2020 - 12:07

Nach jedem Gewitter scheint die Sonne wieder. Früher oder später. Das Coronavirus war nur der Auslöser dieses Crashs. ALLE Aktien waren und sind teilweise immer noch extrem überbewertet. Es musste so kommen. Alle, welche ihre Papiere im Februar abgestossen haben, haben klug und richtig gehandelt. Jetzt gilt es Geduld und das nötige Glück zu haben, zu Schnäppchenpreisen wieder einzusteigen.