Märkte / Makro

Das wichtigste Argument für Aktien

Aktien sind eine riskante Anlageklasse. Dafür wird man mit einer höheren Rendite entschädigt. In den Industrieländern ist diese Risikoprämie am attraktivsten.

Es ist die Gretchenfrage für Anleger: Sind Aktien zu teuer geworden? Die Bewertungen an den Börsen sind auf den ersten Blick sehr hoch. Für den US-Leitindex S&P 500 notiert das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) über 25, so weit oben wie zuletzt in der Dotcom-Blase im Jahr 2000. Das gilt auf Basis der erwarteten Gewinne in den nächsten zwölf Monaten.

Doch gleichzeitig ist keine renditeträchtige Alternative zu Aktien in Aussicht. Die Renditen von liquiden Anleihen notieren vielerorts auf einem tiefen Niveau. Bonds werden von Experten zum Vergleich herangezogen, um die Attraktivität von Aktien zu bewerten. So lässt sich eine Risikoprämie für Aktien berechnen, gemessen als Differenz zwischen der erwarteten Aktienrendite und der sicheren Verzinsung für Staatsanleihen. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?