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Das Zinsumfeld wird komplexer

Die Notenbanken bleiben geldpolitisch auf Kurs, die Risiken nehmen aber zu. Das zeigt die FuW-Zinsprognose-Umfrage.

Risiken, die die konjunkturell gerechtfertigte Zinsnormalisierung verlangsamen könnten, nehmen zu: Das registrieren die von FuW Anfang Oktober befragten Bankökonomen von UBS, Credit Suisse (CS), Zürcher Kantonalbank (ZKB), Bank Bär, Raiffeisen Schweiz, der St. Galler Kantonalbank (SGKB) und der Schwyzer KB.

Im September 2019, so die einhellige Meinung, dürften dann endlich die Europäische Zentralbank (EZB) und auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Leitzinsen anheben.

Eine weiterhin vorsichtige Geldpolitik der SNB erwartet UBS-Ökonom Alessandro Bee. Zwar erweise sich die Auslastung der Schweizer Wirtschaft als viel stärker als noch im Sommer vermutet, doch es zeichneten sich für das laufende Semester und für 2019 deutliche Risiken ab. Sie seien politischer Art (Handelsstreit, China, die künftige Fiskalpolitik Italiens), aber auch wirtschaftlich (zu starke Zinsanhebungen durch die US-Notenbank Fed, eine deutliche Abkühlung der Konjunktur in China und der Eurozone).

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