Der Deutsche Aktienindex bleibt auf kurze Sicht weiterhin positiv einzuschätzen. Skeptisch stimmt nur, dass die Nachfrage an einer nahe gelegenen technischen Verkaufszone bereits zum zweiten Mal seit Anfang Juni deutlich nachgelassen hat. In der Summe könnte ein Kräftegleichgewicht am Markt entstehen.

Der Dax (DAX 13'298.96 +0.35%) bewegt sich weiter im Aufwärtstrend der Vorwochen (grün) und stabilisierte sich zuletzt sogar schon vorher, an der Wendezone um 12’450/12’600 Punkten. Die dadurch recht optimistische Prognose auf dieser Zeitebene würde sich erst eintrüben, wenn der Markt auch bei 12’300 nicht mehr gekauft wird und dadurch tiefer absinkt. Und selbst dann ist noch eine Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau mit Untergrenze bei 12’050/12’100 möglich.

Die aktuelle Obergrenze bei 12’900 ist dagegen auch im mittelfristigen Chart gut erkennbar: Sie fällt mit dem nördlichen Rand des hier kalkulierbaren, statistisch berechenbaren Bewegungskorridors (dunkelblau) zusammen. Deutlich höhere Preise werden dadurch zwar nicht unmöglich, sind aber ohne weitere Pause zunehmend unwahrscheinlich.

Nach wie vor ist das  6x-Long-Faktorzertifikat der UBS eine Möglichkeit, auf einen weiteren Anstieg zu spekulieren. Es hebelt Kursgewinne des Dax jeden Tag aufs Neue auf das Sechsfache, aber Anleger müssen berücksichtigen, dass der Hebel auch in die Gegenrichtung wirksam ist.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)