Markttechnik / A. Büchler

Dax: 14’000 bleiben im Viser

Franz-Georg Wenner

Ohne Unterstützung von den amerikanischen Börsen werden sich Anleger beim Deutschen Aktienindex zum Wochenauftakt kaum weit aus der Deckung wagen. Zudem ist der Markt in den vergangenen Wochen gut gelaufen und reif für eine kurze Atempause. Die ersten Nachkaufbereiche sind zum Glück nicht weit entfernt. Von Franz-Georg Wenner

Der Januar ging mit minus zwei Prozent eindeutig an die Pessimisten, seit dem Monatswechsel haben die Bullen wieder das Zepter übernommen. Knapp sechs Prozent legte der Index zu, seit Jahresbeginn sind es 3,7% Unter dem Strich kann sich der Auftakt somit sehen lassen, zumal die saisonal starken Monate März und April bevorstehen.

Nach den kräftigen Zuwächsen beim DAX steigt allerdings auch das Risiko von Gewinnmitnahmen. Zuletzt kletterten die Kurse im oberen Bereich des aus Schwankungen berechneten Prognosekorridors aufwärts. Unsere Zielzone auf der Oberseite verläuft heute bei 13’800/13’850 (grüne Markierung). Gewinne darüber hinaus sind hingegen eher nicht zu erwarten. Sollte eine Schwächephase folgen, können sich Trader für die kommenden Tage die Nachkaufzonen um 13’600 sowie 13’450 (21-Tage-Linie) vormerken.

Der mittelfristig ausgerichtete Tageschart bestätigt die Region um 13’800 bis maximal 14’000 als Zielzone Richtung Norden. Hier hätte der DAX den Grenzbereich des auf dieser Zeitebene ermittelten Vorhersagekorridors (blaues Band) sowie eine obere Aufwärtstrendlinie (grün gestrichelt) erreicht. Nach unten lässt der Wahrscheinlichkeitsbereich hingegen Luft bis mindestens 13’100. Damit überwiegen die Verlustgefahren auf der Unterseite. Neueinsteiger mit einem mittelfristigen Anlagehorizont sollten daher ein attraktiveres Chance-Risiko-Verhältnis abwarten.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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