Markttechnik / A. Büchler

Dax: Abverkauf nach Plan

Den dritten Handelstag in Folge blieb der Dow Jones Industrial in der Bandbreite, die am vergangenen Donnerstag ausgebildet wurde. Eine Vorentscheidung für die kommenden Tage ist aber nur eine Frage der Zeit. Trader sollten die Signalschwellen auf der Ober- und der Unterseite im Auge behalten.

Franz-Georg Wenner

Auf die extrem volatile Phase in der jüngeren Vergangenheit folgt derzeit eine Atempause an der Wallstreet. Die tägliche Schwankungsbreite ist zumindest kurzfristig kräftig gefallen, während das Handelsvolumen wie so häufig zum Quartalsende spürbar zulegte. Automatische Käufe von Pensionskassen auf dem höchsten Niveau der vergangenen Jahre stabilisierten zuletzt den Markt. Erst jetzt wird sich zeigen, wie nachhaltig die jüngste Bärenmarktrally ist.

Wie von uns erwartet kam es im Dunstkreis der 21-Tage-Linie (blau) am Mittwoch zu Gewinnmitnahmen. Der Durchschnitt stellt bei 22’400 die erste Hürde auf der Oberseite dar. Darüber wird die Luft sehr dünn, eine Fortsetzung der Erholung bis 23’500 oder sogar 25’000 ist eher unwahrscheinlich. Fällt der Dow unter die zuletzt stabilisierend wirkende Wendezone um 21’400, sollten sich Trader den Bereich um 20’600 als Zielzone vormerken. Darunter wäre der Weg frei für eine Abwärtswelle bis mindestens an die 20’000er-Schwelle.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)