Als der Dax 1988 eingeführt wurde und den damals allgemein gültigen FAZ-Index abgelöst hatte, war die technische Analyse bereits eine fest installierte Analysemethode. Neu am Dax war vor allem, dass es eine laufende Berechnung für den neuen Leitindex gab. Er startete damals mit einem Kurs von 1163,52 Punkten. Die zugehörigen Aktien haben sich seither immer wieder verändert, die technische Analyse nicht. Diese Methode hat es nicht immer leicht gehabt und wird auch heute noch immer wieder belächelt. Trotzdem habe ich immer versucht, Ihnen, liebe Leser, eine seriöse Beurteilung der Lage zukommen zu lassen. Heute ist nun mein letzter Tag in der Commerzbank angebrochen, und ich bedanke mich ganz herzlich für die Treue, die Sie mir in all den Jahren gehalten haben.

Da ich einst mein Hobby zum Beruf gemacht habe, werde ich aber selbstverständlich weiterhin Märkte, Aktien und Rohstoffe technisch analysieren. Bestimmt «liest» man sich irgendwo mal wieder. Ihnen wünsche ich alles Gute, bleiben Sie der Commerzbank gewogen und vor allen Dingen gesund. Ich freue mich, wenn Sie mich in guter Erinnerung behalten.
Herzliche Grüsse, Ihr Christoph Geyer.
Meine Analyse zum Dax fällt heute an dieser Stelle etwas kürzer aus.

Der Hammer Anfang Oktober hat die Trendwende eingeleitet. Der kleine Shootingstar vor einigen Tagen konnte seine Wirkung nicht entfalten. Die positive saisonale Phase hält weiter an und dürfte noch bis Anfang Dezember tragen. Auch ein bevorstehendes Verkaufssignal des MACD-Indikators wurde zuletzt negiert. Mit diesen Vorzeichen kann Weihnachten kommen.


Zum Markttechniker: Christoph Geyer

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