Nach dem starken Kurszuwachs des Deutschen Aktienindex von zeitweise rund 500 Punkten seit Monatsbeginn werden nun Gewinne mitgenommen. Entscheidend wird sein, in welchem Ausmass Profite realisiert werden. Bleibt der Index über kurzfristigen markttechnischen Schwellenwerten, ist nichts zu befürchten.

An der ersten im Chart erkennbaren Unterstützungszone um 12’400 (rot) stabilisierte sich der Dax (DAX 11714.4 -0.01%) nach seinem letzten Schwächeanfall wieder. Reicht das Kaufinteresse auf diesem Niveau nicht für eine dauerhafte Bodenbildung, müssen sich Anleger allerdings auf einen weiteren Rücksetzer einstellen, der auch bis zurück an das Ausgangsniveau der Juli-Erholung bei rund 12’120 führen könnte. Dann allerdings wäre der kurzfristige Aufwärtstrend vorbei, und das Beste, worauf dann noch gehofft werden kann, ist eine kurzfristige Seitwärtsbewegung.

Auf der mittelfristigen Zeitebene befindet sich der Dax bereits länger in einer Tradingrange, die durch die aktuellen Entwicklungen noch nicht gefährdet ist. Aus dieser Perspektive ist auch das aktuelle Worst-Case-Szenario gut erkennbar – ein Rückschlag an die Untergrenze der Handelsspanne um 11’725/11’870 (rot).

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