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Es ist erst wenige Tage her, da die Marktteilnehmer nur einen Weg für den DAX kannten.

Es konnte nur nach oben gehen und die Sorglosigkeit war kaum zu übersehen. Ende September wurden in gerade einmal vier Tagen über 500 Punkte gewonnen. Wer da mit einer warnenden Stimme aufwartete wurde bestenfalls belächelt. Solche Phasen sind in der Geschichte der Börse nicht selten und auch nicht ungewöhnlich.

Entsprechend muss man auch damit rechnen, dass die Entwicklung nach einer solchen Sorglosigkeit abläuft, wie sie immer zu beobachten ist. Früher oder später setzt nämlich eine Korrekturbewegung ein, die manchmal seitwärts verläuft (wie Anfang Oktober). Häufig ist aber eine Abwärtsbewegung und Verkaufsdruck die Folge. So entwickelt es sich derzeit. Eine solche Abwärtsbewegung ist dabei sehr oft sehr viel schneller und heftiger, als die vorherige Aufwärtsbewegung.

Im aktuellen Fall war der schnelle Anstieg Ende Oktober in der Geschwindigkeit kaum zu toppen, sodass die nun laufende Abwärtsbewegung ähnlich schnell erfolgte. Der Gewinn von über 500 Punkten ist inzwischen nahezu aufgebraucht. Der DAX ist in der alten Unterstützungszone um 13’000 Punkte angekommen und die Verkaufssignale bei den Indikatoren dürften bald abgearbeitet sein. Zuletzt haben die Umsätze nachgelassen.

Dies spricht dafür, dass ein Unterschreiten der Unterstützungszone unwahrscheinlicher wird. In den kommenden Tagen ist daher darauf zu achten, wie sich die Lage weiter entwickelt. Ein Unterschreiten des Bereichs um 12’950 Punkte würde weiteres Abwärtspotenzial eröffnen. Notierungen um 12’700 Punkte wären dann durchaus möglich. Sollte der Bereich allerdings halten, könnte die Grundlage für eine Jahresendrallye gelegt werden.