Erneut beginnt der Deutsche Aktienindex, ein statistisch abnormales Verhalten zu zeigen. Beim letzten Mal ging das auf lange Sicht nicht gut aus. Eine mit März vergleichbare Entwicklung ist zwar noch das unwahrscheinlichere Szenario, das Risiko von Verlusten steigt aber.

Der Dax (DAX 13'335.68 +0.37%) bewegte sich zuletzt mit Maximalgeschwindigkeit innerhalb seines kurzfristigen statistischen Schwankungskorridors nach unten (graue Fläche) und bricht nun sogar aus diesem Wahrscheinlichkeitskanal aus. Betrachtet man ausschliesslich den kurzfristigen Chart, folgt auf ähnliche Ereignisse zunächst eine kurze Bärenmarktrally (graue Pfeile). Problematisch ist aber, was im übergeordneten Zeitfenster passiert.

Auch im mittelfristigen Kursbild hat der Dax seinen Bewegungskorridor (blaue Fläche) nach Süden verlassen. Hier läutete eine vergleichbare Entwicklung im Februar einen steilen Crash ein (rote Pfeile). Ob es diesmal gleich schlimm kommt, bleibt abzuwarten. Klar ist aber, der Trend des Marktes droht auch auf dieser Zeitebene zusehends ins Negative zu kippen. Zumindest ein Test der 11’250er-Marke ist für den weiteren Jahresverlauf sehr wahrscheinlich.

Alles Weitere wird davon abhängen, ob sich der Markt schnell oberhalb seines langfristigen Durchschnittspreisbands (violett) stabilisieren kann. Gelingt eine zügige Erholung, dürfte ein kurzer Ausflug unter diese viel beachtete Zone keine Konsequenzen haben.

Glückt der Rebound nach oben aber nicht, sollten Anleger sich warm anziehen. Produkte zur Absicherung wie beispielsweise das in den Vorwochen wiederholt vorgestellte Papier der UBS (UBSG 13.16 +0.19%) (Valor 54512257)  liefern in diesem Fall eine hohe zweistellige Rendite. In Erholungsphasen des Dax kann dieser Depotbestandteil auch weiter aufgestockt werden. Das Papier verwandelt Kursverluste des Index in Gewinne und hebelt diese um den Faktor vier.

Das 6x-Long-Faktorzertifikat der UBS bietet eine Möglichkeit, auf einen weiteren Anstieg zu spekulieren. Es hebelt Kursgewinne des Dax jeden Tag aufs Neue auf das Sechsfache, aber Anleger müssen berücksichtigen, dass der Hebel auch in die Gegenrichtung wirksam ist.

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