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Im Fernsehen werden neue Rekordstände postuliert, und es scheinen nur Aussagen wahrgenommen zu werden, die weitere Höchststände prophezeien. Es ist ja auch ein Jahresauftakt nach Mass gewesen. Noch zum Jahresende am letzten Handelstag standen die Börsenampeln zumindest auf Dunkelgelb, und als am ersten Handelstag der Dax (DAX 13281.43 0.74%) die wichtige Unterstützungslinie bei rund 12’900 Punkten unterschritten hatte, rutschte die Stimmung in den Keller.

Wie in den Wochen zuvor konnte sich das deutsche Aktienbarometer aber erneut eindrucksvoll aus der misslichen Lage befreien und hinterliess eine Hammerformation, die dann am folgenden Tag mit einem Handel über der Unterstützungslinie bestätigt wurde. Dieser Intraday-Stimmungswandel führte dann bis über das Dezember-Top. Es ist also alles in bester Ordnung, und es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis das Top von Anfang November überwunden wird. Diese Einschätzung passt auch zum Jahreszyklus.

Er sagt laut Statistik einen stabilen bis freundlichen Jahresauftakt vorher. Die kurzfristige Lage ist allerdings nicht ganz so positiv zu beurteilen. Es ist bereits wieder eine gewisse Sorglosigkeit zu beobachten, und einige Warnzeichen haben sich eingestellt. So steht der Stochastik-Indikator kurz vor einem Verkaufssignal. Beim Anstieg über das Dezember-Hoch konnte der Dax das Niveau nicht halten, und gestern hinterliess er einen Doji (Eröffnungs- und Schlusskurs auf nahezu einem Niveau), was zumindest für Unsicherheit im Markt spricht. Daher ist nach dem positiven Jahresstart eine Phase der Gewinnmitnahmen nicht auszuschliessen.