Es war nur eine Frage der Zeit: Zunächst konnte der Dax (DAX 12157.67 0.51%) die Unterstützungszone im Bereich von 11’900 Punkten nutzen, um wieder nach oben zu drehen. Damit wurde die trendbestätigende Flagge negiert. Die steile Anstiegsbewegung hatte eigentlich alle Möglichkeiten, das jüngste Top bei ca. 12’600 Punkten zu erreichen und zu überwinden. Die Indikatoren hatten Kaufsignale und Divergenzen hinterlassen, was den Anstieg unterstützt hat.

Zuletzt ist dem Dax aber wieder die Luft ausgegangen. Auch wenn es nicht ungewöhnlich ist, dass ein steiler Trend schnell gebrochen wird, hätte ein Anstieg über das letzte Top eine weitere Verbesserung der technischen Lage nach sich gezogen. Nun wurde der Trend früher gebrochen, und der Umsatz hat mit dem Trendbruch wieder leicht angezogen. Der MACD-Indikator hat zwar noch kein Verkaufssignal generiert, kippt aber bereits ab. Dieses Bild bestätigt die Dow-Theorie, die besagt, dass ein Abwärtstrend aus einer Abfolge von fallenden Hochs und fallenden Tiefs besteht. Entsprechend besteht nun wieder die Gefahr eines weiteren Rückgangs, der erneut bis in den Bereich der Unterstützungszone führen kann. Erst mit einem Überschreiten des letzten Tops würde die neue negative Lage aufgelöst werden.

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