Seit einigen Tagen bewegt sich der Dax in einem sehr engen Korridor seitwärts. Dabei sind nicht die übergeordneten Seitwärtstrends gemeint, sondern eine Range, die kaum 200 Punkte umfasst. Dabei wechseln sich positive und negative Tage immer wieder ab. Gerade an den negativen Tagen entsteht eine gewisse Angst bei den Marktteilnehmern, dass eine grössere Korrektur beginnen könnte. Die anschliessenden Gegenbewegungen lassen dagegen nur geringe Hoffnung auf einen Ausbruch nach oben aufkeimen. Die Umsätze bleiben bei beiden Bewegungen auf einem recht geringen Niveau.

Die Indikatoren verlaufen im neutralen Bereich bzw. an ihren Null-Linien. Dieses Gesamtbild passt zur Statistik der Saisonalität. Bis Beginn des herbstlichen Oktobers liegt eine Phase vor den Marktteilnehmern, die eher als negativ zu bezeichnen ist. Allerdings liegt das daran, dass die negativen Jahre meist deutlich kräftiger gefallen sind, als es in den positiven Jahren nach oben ging. Betrachtet man die Trefferquote der negativen gegenüber den positiven Jahren, halten sich diese mit 17 zu 16 fast die Waage. Diese Statistik sagt zwar nichts darüber aus, wie es in den kommenden Wochen weitergehen wird. Sie gibt aber einen guten Anhaltspunkt, wie der typische Verlauf in der vor uns liegenden Phase in den vergangenen Jahren war. Entsprechend uneinheitlich verhält sich der Markt aktuell und dürfte es nach der Statistik auch weiterhin tun.


Zum Markttechniker: Christoph Geyer

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