Der Deutsche Aktienindex bleibt auch nach der Fed-Sitzung in Gefahr, Anleger sollten sich daher vor allem an den wichtigen technischen Marken der Vormonate orientieren. Dort finden sich zuverlässige Trigger-Schwellen für ein Alarmsignal.

Der Dax hat die erste Hälfte der vorhersehbar volatilen Woche bisher gut hinter sich gebracht, einen neuen kurzfristigen Trend hat er aber auch nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank nicht eingeschlagen. Diese blieb am Mittwoch wichtige Antworten über den weiteren geldpolitischen Kurs schuldig, und wenn man etwas an der Börse nicht mag, dann ist es Unsicherheit. Um jetzt die weitere Stimmungslage der Marktteilnehmer einzuschätzen, helfen kleinere und grössere technische Marken: Auf der Oberseite wäre beispielsweise ein Anstieg über die seit Montag verstärkt gehandelten Preisschwellen bei 15’300 und vor allem 15’450/15’500  ein frisches positives Signal, das einen weiteren Anstieg bis mindestens in Richtung der nächstfolgenden Hürden bei 15’700 / 15’800 einläuten könnte.

Weitaus wichtiger ist allerdings, dass die seit fast einem Jahr stabilisierende Nachfrage bei 14’800 / 15’000 nicht aufhört. Ein Einbruch unter diese Zone wäre ein starkes Warnzeichen, ist aber vorerst noch unwahrscheinlich da dort auch der untere Rand des nur selten verlassenen, mittelfristigen Schwankungsbandes (blau) verläuft.

Trading-Idee: Um sich gegen weitere Verluste abzusichern, können Anleger nach wie vor Short Mini Futures wie den Valor 112898915 der UBS einsetzen, die Dax-Rückschläge aktuell um rund das Vierfache hebeln und in Gewinne verwandeln. Wer dagegen schon wieder in den Markt einsteigen will, kann zu Long Mini Futures (Valor 112681783) greifen.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)