Nach dem Einbruch unter die Kaufzone der Vorwochen könnte sich der Deutsche Aktienindex schneller stabilisieren, als es zunächst zu befürchten war. Anleger sollten aber noch nicht übermütig werden.

Der Dax ist zu Wochenbeginn unter das technisch wichtige Stabilisierungsniveau bei 15’300 / 15’450 gefallen, erholt sich aber aktuell bis zurück an dieses Niveau. Daraus lässt sich aber noch keine hinreichende Entspannung ableiten, erst wenn die Preise sich wieder über ihrem Monatsdurchschnitt (blau) und der ersten Umsatzhäufung bei aktuell etwa 15’550 / 15’600 einpendeln, relativiert sich das am Montag generierte Warnsignal. Bis dahin müssen insbesondere kurzfristig agierende Investoren eine erhöhte Wachsamkeit beibehalten. Zur Vorsicht würde insbesondere eine Schwäche bis unter die Volumenspitzen der Vortage bei 15’100 / 15’220 mahnen.

Aus mittelfristiger Sicht besteht allerdings weniger Grund zur Sorge: Bislang gleicht die momentane Entwicklung nach wie vor stark dem Kursverlauf vom Januar (grüne Box). Damals folgte auf eine Stagnationsphase ein Ausbruch nach oben, bis an den nördlichen Rand des übergeordneten Schwankungsbandes (blau), das derzeit um etwa 16’450 verläuft.

Trading-Idee: Auf steigende Kurse ausgerichtete Hebelprodukte wie der Valor 48958400 der UBS können weiter gehalten werden, sollten aber mit Stoppkursen unterhalb der 14’800er-Marke abgesichert werden.

Wer zudem über einen weiter gehenden Schutz seines Portfolios nachdenkt, greift zu Short-Papieren wie dem Valor 54512257, der Verluste des Index in Gewinne verwandelt und um das Zehnfache verstärkt.

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