Noch bewegt sich der Deutsche Aktienindex in einem mittelfristigen Aufwärtstrend, doch der Sommer ist nicht die beste Jahreszeit für Käufer. Warnsignale sollten daher ernst genommen werden.

Der Juni ist einer der statistisch schlechtesten Börsenmonate, doch dafür hielt sich der Dax bislang gut. Inzwischen hat er sich aber wieder deutlicher von seinen Monatshochs entfernt und bewegt sich wieder auf dem Eröffnungsniveau. Vergleichbare Entwicklungen, unter Analysten auch bekannt als Shooting Star, haben in der Vergangenheit häufiger eine Konsolidierung eingeleitet (rote Pfeile). Aber es gibt auch Ausnahmen, die jüngste war im April zu sehen.

Bislang hat der Markt das um 16’400/16’500 liegende Maximalkursziel für die neueste Aufwärtswelle nach dem Ausbruch über die 15’500er-Marke nicht erreicht. Auch im Dezember 2020 dauerte es länger, bis der Dax letztendlich doch weiter stieg (grün), doch diese Saison gilt auch traditionell als deutlich nachfragestärker im Vergleich zum nun bevorstehenden Frühsommer.

Solange der Index unterhalb seines Monatsdurchschnitts (blau) im Bereich der 15’600er-Marke gehandelt wird, bleibt die markttechnische Prognose daher trotz des intakten übergeordneten Trends von vorsichtiger Zurückhaltung geprägt. Weitere Rückschläge in Richtung 15’000 Punkte sollten einkalkuliert werden.

Trading-Idee: Zertifikate wie der Valor 48958400 der UBS, die einen Anstieg des Dax um das Vierfache verstärken, bleiben weiter haltenswert. Da der Hebel aber auch nach unten wirkt, sollten Anleger bei frischen Käufern vorsichtiger werden.

Wer stattdessen sogar bereits über eine frühe Absicherung seines Portfolios nachdenkt, greift zu Alternativen auf der Short-Seite wie dem Valor 54512257, der Verluste des Index in Gewinne verwandelt.

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