Der Deutsche Aktienindex kletterte in der ersten Wochenhälfte zwar auf neue Rekorde, konnte sich dort aber nur beschränkt halten. Das Ergebnis ist ein Kursmuster, das schon in den Vormonaten immer wieder Korrekturen einläutete.

Erneut bildet sich im Chart des Dax-Futures ein sogenannter Shooting Star (rote Pfeile), der in der Vergangenheit zuverlässig vor Konsolidierungen warnte. Diese entwickelten sich jedoch stark unterschiedlich hinsichtlich ihrer Dauer und ihres Umfangs. Zudem ist die Trefferquote einer Chartformation nie bei 100% – dennoch sollten Anleger nun Verluste auf der untergeordneten Zeitebene verstärkt einkalkulieren.

Der Markt befindet sich ohnehin am oberen Rand seines kurzfristigen Schwankungsspielraums – egal, ob man dafür einen linearen Aufwärtstrendkanal (grün) oder statistische Abweichungen vom Mittelwert heranzieht (graue Fläche). Rückschläge in Richtung 14’700/14’800 sind jederzeit möglich.

Auch mittelfristig ist der Markt leicht überhitzt, sodass spätestens in der oberen Randzone des dortigen Schwankungskorridors an der 15’500er-Marke mit verstärktem Abgabedruck zu rechnen ist. Dieses Limit steigt aber kontinuierlich, da der zugrundeliegende Trend positiv ist. Mehr als eine kleine Korrektur müssen Anleger daher nicht fürchten.

Trading-Idee: Papiere wie der bereits beispielhaft vorgestellte Valor 48958400 der UBS  bleiben für Anleger weiterhin interessant. Das Zertifikat verstärkt Kursgewinne um den Faktor vier. Nach wie vor bleiben allerdings Teilgewinnmitnahmen oberhalb der 15’000er-Marke für Anleger eine Option, die aufgelaufene Profite partiell absichern möchten.

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