Der Deutsche Aktienindex verzeichnete zum Wochenanfang einen Verlust, der in dieser Dimension nur sehr selten auftritt. Allerdings sind die sich daraus ergebenden Erkenntnisse anders, als man auf den ersten Blick vielleicht vermuten würde. 

Der Dax ist am Montag um 3,8% eingebrochen — eine Grössenordnung, die im Vorjahr nur ein Mal zu beobachten war. 2020 gab es mehrere vergleichbare Verlusttage, aber blendet man die Sondersituation der ersten Covid-Welle aus, zeigt sich ein überraschendes Bild: Kurz nach den jeweiligen Verkaufspaniktagen drehte der Markt regelmässig nach oben (grüne Pfeile).

Angesichts der nun erreichten, schon seit einem Jahr wichtigen Wendezone um 14’800 / 15’000 ist jetzt ebenfalls eine Bodenbildung wahrscheinlich. Auch der untere Rand des mittelfristigen Schwankungsbandes (blau) ist erreicht, was ein Umdrehen zusätzlich wahrscheinlicher macht.

Erste Etappenziele auf dem Weg nach oben ergibt die Auswertung stark gehandelter Preisniveaus vom Montag aus dem Futures-Markt. Der Dax hat demzufolge zunächst Luft für eine weitere Erholung bis 15’300 / 15’425 Punkte.

Trading-Idee: Um sich gegen weitere Verluste abzusichern, können Anleger nach wie vor Short Mini Futures wie den Valor 112898915 der UBS einsetzen, die Dax-Rückschläge aktuell um rund das Vierfache hebeln und in Gewinne verwandeln. Wer dagegen schon wieder in den Markt einsteigen will, kann zu Long Mini Futures (Valor 112681783) greifen.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)