Der positive Trend des Deutschen Aktienindex dürfte auf längere Sicht anhalten, aber es sind auch kleinere Unterbrechungen mit einzukalkulieren. Insbesonderen an Preisschwellen, die bereits früher auffällig waren, ist Vorsicht angebracht. Diese Niveaus sollten Anleger kennen.

Der DAX hat derzeit Luft bis mindestens 13’400, ohne dass er seine Komfortzone verlässt. Das nur selten ausgeschöpfte, maximale Potenzial im kurzfristigen Schwankungskorridor (graue Fläche) reicht – zumindest in der Theorie – sogar bis jenseits der 13’500er-Marke. Zugleich bildet auch die Unterseite dieses Prognosekanals bei rund 12’800 / 12’900 zusammen mit dem Monatsdurchschnittspreis (blau) und einer bereits bewährten, kleinen horizontalen Wendezone ein erstes Korrekturziel.

Während tiefergehende Verluste vorläufig unwahrscheinlich anmuten, ist mittel- bis langfristig nach oben Luft bis mindestens an die Rekordhochs im Bereich um 13’500. Allerdings beginnt der Markt dann auch aus der Vogelperspektive zu überhitzen, erkennbar daran, dass die Preise sich dann auch im hier konstruierbaren Schwankungskorridor (braune Fläche) an der Nordgrenze befinden. Bis zum Jahresende sind allerdings im Idealfall sogar noch Preissteigerungen bis knapp unter die 14’000er-Marke möglich, denn die bestehenden Grenzen verschieben sich kontinuierlich nach oben.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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