Marktteilnehmer bleiben weiterhin vorsichtig, was die Stagnation des Deutschen Aktienindex unterhalb von 13’400 in die nächste Runde gehen lässt. Statt eines neuen Hochs rückt nun wieder die erste Stabilisierungszone in den Vordergrund.


Nach wie vor fehlen die Käufer oberhalb der 13’400er-Marke, doch gleichzeitig hielt sich in den Vorwochen auch der Abgabedruck in engen Grenzen. Solange der Dax (DAX 13'921.37 +0.77%) oberhalb von 12’900/13’000 verstärkt nachgefragt wird, könnte diese Pattsituation anhalten. Sowohl die Untergrenze des kurzfristigen Schwankungskorridors (graue Fläche) als auch der Monatsdurchschnittspreis (blau) könnten die ohnehin schon bei 13’000 zu beobachtende Kaufbereitschaft verstärken.

Selbst ein Rückschlag an die bereits häufiger als Wendezone dienende Preisschwelle von 12’400/12’800 würde die Prognose auf nicht eintrüben. Dort verläuft die Mitte der erweiterten Tradingrange, die auf dieser Zeitebene bereits seit Sommer erkennbar ist. Zugleich wird aber erkennbar, dass das Restpotenzial für dieses Jahr nur mit Mühe noch deutlich über 13’800 reicht, denn der Markt hat bereits den oberen Rand seines mittelfristigen Schwankungskorridors erreicht (blaue Fläche), und auch die früheren Rekorde sollten die Tendenz zu Gewinnmitnahmen dort wieder etwas befeuern. Da dieser Vorhersagekanal aber weiter steigt, ist spätestens 2021 wieder frisches Potenzial für den auf lange Sicht wahrscheinlicheren Aufwärtstrend verfügbar. Der Startschuss dafür wäre allerdings erst mit einem Sprung über die Zone 13’400/13’800 gegeben.

Um auf eine weitere Aufwärtsbewegung zu spekulieren, eignen sich beispielsweise Papiere wie der Valor 54360813. Das Zertifikat der UBS (UBSG 13.30 +0.57%) hebelt einen Kursanstieg des Index um den Faktor sechs.

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