Die saisonal typische Nachfrageschwäche beginnt sich im Kursverlauf des Deutschen Aktienindex auszuwirken. Allerdings nur in einem Ausmaß, das zumindest bisher nicht als bedrohlich definiert werden kann.

Der DAX verlässt auch seinen zweiten, weniger steilen Aufwärtstrendkanal nach unten (grün). Damit überwiegen wieder die negativen Signale im Chart, da auch schon die zuletzt ausführlich an dieser Stelle diskutierte Inselumkehr (rot) ein Schwächezeichen sendete. Der Spielraum bis zu den nächsten horizontalen Nachfragezonen auf der kurzfristigen Zeitebene ist aber überschaubar, diese liegen schon um 12.450 und 12.050 / 12.100.

Im übergeordneten Chart ist der Trend noch positiv, der hier kalkulierbare Schwankungskorridor (blau) dürfte zusammen mit dem langfristigen Durchschnittspreis (violett) um 12.000 / 12.200 die vorläufige Untergrenze einer Konsolidierung darstellen. Selbst eine längere Seitwärtsbewegung, die im August und September nicht überraschend käme, dürfte sich zunächst kaum unter 11.250 / 11.600 ausdehnen.

Nach wie vor ist das  6x-Long-Faktorzertifikat der UBS eine Möglichkeit, auf einen weiteren Anstieg zu spekulieren. Es hebelt Kursgewinne des Dax jeden Tag aufs Neue auf das Sechsfache, aber Anleger müssen berücksichtigen, dass der Hebel auch in die Gegenrichtung wirksam ist.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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