Der Deutsche Aktienindex ist nach dem Corona-Crash fast zur Normalität zurückgekehrt. Während sich die bisherige Erholung aus technischer Sicht noch als Bärenmarktrally einstufen liess, sind spätestens jetzt Zweifel an dieser Sichtweise mehr als angebracht. Dennoch müssen Anleger sich auf einen Rückschlag einstellen.

Die Aufwärtsbewegung des Dax im kurzfristigen Zeitfenster könnte steiler kaum sein. Doch zu viel Schwung ist erfahrungsgemäss auch nicht gut, denn der Weg ist nur frei, wenn länger zurückreichende Bewegungsmuster ignoriert werden. Eine kleine Atempause bis 11’800 ist aktuell der bestmögliche denkbare Fall. Die Prognose bleibt dennoch positiv, wenn der Markt sich mittelfristig auf dem nun erreichten Niveau behaupten kann.

Nun entscheidet sich das weitere Schicksal des Dax: Finden sich genug Käufer, um den Index oberhalb seines langfristigen Durchschnitts (violett) zu stabilisieren, wäre die Gefahr eines zweiten Absturzes in den kommenden Monaten deutlich reduziert. Wie wichtig dieser Mittelwert ist, zeigt die Vergangenheit –  erholte sich der Index nach einem Crash klar darüber, war die Baisse vorbei (rote Kreise). Prallte er dagegen daran ab, folgte die zweite Verkaufswelle. Zu einer kleinen Pause kam es aber in beiden Fällen, sie ist jetzt auch zu erwarten. Zumal der Markt auch an einer bewährten horizontalen Wendezone angekommen ist.


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Wer weiter auf eine kurzfristige Aufwärtswelle spekulieren will, kann beispielsweise das bereits vor einer Woche vorgestellte 6x-Long-Faktorzertifikat der UBS (UBSG 11.005 0.05%) nutzen. Es verstärkt Kursgewinne des Dax jeden Tag aufs Neue auf das Sechsfache und kann daher auch schon kleinste Bewegungen des Index profitabel machen. Aber Vorsicht, der Hebel wirkt auch in die Gegenrichtung. Vor neuen Käufen eine zumindest kleine Korrektur abzuwarten, ist sicher keine schlechte Idee.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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