Warum auch immer – der Deutsche Aktienindex hat keinen Trend. Und das dürfte auch so bleiben, wenn Marktteilnehmer nicht wenigstens über der nächsten technischen Hürde wieder zugreifen.

Der DAX tendierte zuletzt etwas schwächer, hält sich aber oberhalb der Zone um 12’050 / 12’100 die auch weiterhin die Untergrenze einer kurzfristigen Tradingrange darstellen könnte. Erst darunter trübt sich die Prognose etwas deutlicher ein. Umgekehrt wäre es ein kleines Stabilitätssignal, wenn der Index auch oberhalb von 12’750 / 12’850 erneut Käufer findet.

Unabhängig von den kurzfristigen (Miss-)erfolgen bleibt der DAX aber in seiner übergeordneten Seitwärtsbewegung, deren Boden irgendwo zwischen dem langfristigen Durchschnittspreis (violett) bei 12’000 / 12’200 und der horizontalen Wendezone bei  11’250 / 11’600 liegt. Nur die Obergrenze muss sich noch ausbilden – theoretisch ist vor dem Allzeithoch des Marktes an der 13’800er-Marke keine technische Barriere mehr erkennbar. Trotz des Sommerlochs hätte der Index damit im Idealfall noch einiges Aufwärtspotenzial.

Nach wie vor ist das  6x-Long-Faktorzertifikat der UBS eine Möglichkeit, auf einen weiteren Anstieg zu spekulieren. Es hebelt Kursgewinne des Dax jeden Tag aufs Neue auf das Sechsfache, aber Anleger müssen berücksichtigen, dass der Hebel auch in die Gegenrichtung wirksam ist.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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