Der Deutsche Aktienindex zeigt leichte Indizien für eine neue kurzfristige Stärkewelle. Doch im jetzigen Stadium dieser Entwicklung ist noch alles offen. Auf längere Sicht ändert die jüngste Tendenz aber vorerst nichts. 

Der DAX bewegt sich wieder erstaunlich linear nach oben (grün). Doch um sich noch heute deutlich oberhalb der 12’600er-Marke zu etablieren, müsste er wieder seine statistisch wahrscheinliche Bewegungsbandbreite (dunkelgrau) verlassen. Ein Ausbruch deutlich über diese Grenze ist zwar möglich, und war während der Corona-Krise sogar aussergewöhnlich häufig zu beobachten, dürfte aber in Zukunft wieder seltener werden. Zumindest jedoch scheint die Gefahr eines Rückschlags unter die ersten technischen Haltezonen bei 12’050 / 12’170 (horizontal / Aufwärtstrend) vorerst gebannt.

Der DAX bleibt mittelfristig in einer Handelsspanne zwischen 11’250 / 11’600 auf der Unterseite und 12’900 auf der Oberseite verortet. Erst ein anhaltender Sprung über diese Schwelle würde ein Zeichen für eine neue Aufwärtswelle auch auf dieser Zeitebene setzen, ist aber vorerst eher unwahrscheinlich.

Nach wie vor ist das  6x-Long-Faktorzertifikat der UBS eine Möglichkeit, auf einen weiteren Anstieg zu spekulieren. Es hebelt Kursgewinne des Dax jeden Tag aufs Neue auf das Sechsfache, aber Anleger müssen berücksichtigen, dass der Hebel auch in die Gegenrichtung wirksam ist.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

Leser-Kommentare