Der Deutsche Aktienindex notiert weniger als 15% unter seinen Rekordständen. Ist wirklich noch mit einer neuen Verkaufswelle zu rechnen? Ausser der Überhitzung des Marktes spricht derzeit nichts dafür. Und eine Konsolidierung könnte auch klein bleiben.

Der Dax (DAX 12733.45 1.64%) zeigt weiter eine vorbildliche Aufwärtsbewegung, deren oberes Limit allerdings aus statistischer Sicht auf der kurzfristigen Zeitebene bereits erreicht ist (dunkelgrauer Korridor). Fortgesetzte Gewinne waren zwar nach dem Corona-Crash aussergewöhnlich häufig (blaue Kreise), aber in sich normalisierenden Zeiten dürfte der Markt zu seinem üblichen Schwankungsverhalten zurückkehren. Dies bedeutet aber auch, dass kleinere Verkaufswellen schon um 11’200 stoppen könnten – dort verläuft gleichzeitig eine horizontale Wendezone als zweiter Stabilisator.

Auch mittelfristig ist der Dax überhitzt und hat den Nordrand seines hiesigen Schwankungskorridors erreicht. Dazu kommt der langfristige Durchschnittspreis (violett) als bewährter Umkehrpunkt. Das Risiko von Gewinnmitnahmen ist dadurch extrem erhöht. Auch vergangene Crashs (rot im dritten Chart) pausierten spätestens nach einer Rückkehr an diesen Mittelwert.


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Wer weiter auf eine kurzfristige Aufwärtswelle spekulieren will, kann beispielsweise das bereits vor einer Woche vorgestellte 6x-Long-Faktorzertifikat der UBS (UBSG 11.26 1.99%) nutzen. Es verstärkt Kursgewinne des Dax jeden Tag aufs Neue auf das Sechsfache und kann daher auch schon kleinste Bewegungen des Index profitabel machen. Aber Vorsicht, der Hebel wirkt auch in die Gegenrichtung.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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