Der Deutsche Aktienindex zeigt nur eine kleine Gegenbewegung zurück nach oben als Reaktion auf den Verlust zum Wochenauftakt. Daraus lässt sich eine eher verhaltene Prognose für den weiteren kurzfristigen Verlauf ableiten.

Wenn tiefere Preise nur von einer Minderheit als Kaufgelegenheit wahrgenommen werden, lässt dies nichts Gutes vermuten. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Markt vorerst eher unterhalb seines Monatsdurchschnittspreises (blau) um aktuell 13’000/13’050 gehandelt wird, bleibt daher hoch. Aktuell stellt selbst die horizontale Wendezone um 12’750/12’850 wieder eine Herausforderung für den Index dar.

Auffallend oft  wurde der Dax (DAX 12854.66 -0.42%) in den Vormonaten an seinem langfristigen Durchschnittspreisband (violett) um 12’000/12’200 verstärkt nachgefragt, wodurch er sich auch bei mittelgrossen Rücksetzern stabilisieren konnte. Dieses Areal bildet daher auch jetzt die zu vermutende Zielzone. Erst wenn auch dort keine Bodenbildung stattfindet, droht die Seitwärtsbewegung auch auf dieser Zeitebene in eine Abwärtsbewegung umzuschlagen. Anleger müssen daher noch nicht allzu nervös werden, zumal sie sich bereits jetzt mit gehebelten Short-Produkten (siehe Tabelle) gut gegen einen weiteren Rückfall absichern können.

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Nach wie vor ist dasjenige 6x-Long-Faktorzertifikat der UBS eine Möglichkeit, auf einen weiteren Anstieg zu spekulieren. Es hebelt Kursgewinne des Dax jeden Tag aufs Neue auf das Sechsfache, aber Anleger müssen berücksichtigen, dass der Hebel auch in die Gegenrichtung wirksam ist.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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