Die Ausschläge des Deutschen Aktienindex nehmen im Vorfeld der EZB-Sitzung zu und könnten auch einige Zeit darüber hinaus noch anhalten. Nach unten ist der Markt aber zumindest vorläufig noch halbwegs gut abgesichert.

Der Dax hat den ersten Stabilisierungsbereich bei 15’600 / 15’700 nun definitiv nach Süden durchbrochen, was ein kleineres Schwächesignal darstellt. Das negative Umfeld auf der untergeordneten Zeitebene würde sich erst wieder verbessern, wenn der Markt diese Zone zurückerobert und idealerweise auch noch weiter über die ebenfalls stark gehandelte Preisschwelle um 15’850 steigt.

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Allerdings wartet schon bei 15’300 / 15’400 die nächste potenzielle Bodenbildungszone (orange), und auch das untere kurzfristige Schwankungsband ist hier erreicht (grau). Auch wenn intraday durch den Zinsentscheid und die Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank zwischen 13.45 und 14.30 Uhr mit einem Anstieg der Kursschwankungen zu rechnen ist, dürfte eine weitere Verbilligung bis an den nächstfolgenden Gleichgewichtspreis bei 14’800 / 15’000 noch etwas auf sich warten lassen.

Trading-Idee: Das kurzfristige Korrekturrisiko hat leicht zugenommen. Die vor einigen Monaten hier vorgestellten Long-Hebelprodukte wie beispielsweise der Valor 48958400 der UBS bleiben allerdings für Anleger mit mittelfristigem Zeithorizont weiter haltenswert. Wer jedoch über eine vorläufige Absicherung nach unten nachdenkt, kann Papiere wie den Valor 54512257 ins Depot aufnehmen. Das Short-Zertifikat verwandelt Indexverluste in Gewinne und verstärkt diese um den Faktor vier.

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