Der Deutsche Aktienindex wirkte zuletzt etwas trendlos, zumindest versandete der jüngste Ausverkauf relativ schnell. Doch eine Gegenbewegung will auch nicht so richtig an Schwung gewinnen, denn es blockiert der Verkaufsdruck an einer bereits einschlägig bekannten Preisschwelle. 

Der DAX kommt schon seit Monatsbeginn nicht mehr an 12’750 / 12’850 vorbei, obwohl er im Juli temporär schon einmal über dieser technischen Barriere gehandelt wurde. Die frisch aufgeflammte Abgabebereitschaft ist kein positives Signal, doch immerhin bleiben auch stärkere Anschlussverkäufe aus. Im Gegenteil: Der Markt erholt sich immer schneller wieder, was Hoffnungen auf einen Anstieg zurück in Richtung 13’000 / 13’050 weckt.

Stabilisierend dürfte die Nachfrage am langfristigen Durchschnitt um 12’000 / 12’200 wirken (violett), und selbst in einem schwächeren Umfeld dürfte der DAX in den trendschwachen Sommermonaten kaum unter die nächste im Chart erkennbare Wendezone um 11’250 / 11’600 fallen. Doch ein reduziertes Risiko ist nicht gleichbedeutend mit Chancen nach oben, dazu müsste der Markt sich zunächst oberhalb der 12’850er-Marke verfestigen.

Nach wie vor ist das  6x-Long-Faktorzertifikat der UBS eine Möglichkeit, auf einen weiteren Anstieg zu spekulieren. Es hebelt Kursgewinne des Dax jeden Tag aufs Neue auf das Sechsfache, aber Anleger müssen berücksichtigen, dass der Hebel auch in die Gegenrichtung wirksam ist.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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