Den halben Weg in der traditionell von Juni bis September andauernden Schwächephase hat der Deutsche Aktienindex schon hinter sich. Das bisherige Investorenverhalten in dieser Phase zeigt bereits die momentane Stärke des Marktes.

Nach wie vor gleicht der mittelfristige Verlauf des Dax stark dem zu Jahresbeginn aufgetretenen Konsolidierungsmuster (grüne Box). Erst mit einem nachhaltigen Ausbruch über die 15’800er-Marke wäre die derzeitige Formation abgeschlossen, dann liegt das nächste Kursziel am nördlichen Rand des Schwankungsbandes dieser Zeitebene (blau) bei aktuell rund 16’400 / 16’450 Punkten.

Ein positiver Verlauf bleibt das wahrscheinlichere Szenario, solange keine Umkehrsignale auftreten. Im längerfristigen Chart, der die Bandbreite jedes Handelsmonats in Kerzenform (Candlestick) darstellt, zeigen sich bislang keine Schwächezeichen (rot): Der Index konsolidiert auf hohem Niveau, neue Spitzenpreise werden weitestgehend gehalten oder nur leicht abverkauft. Bis zum oberen Rand des entsprechenden Schwankungsbandes bei 17’300 (braun) ist noch viel Luft.

Trotzdem bleibt ein Restrisiko bestehen, dass der Dax bis zum Ende des Sommerlochs in zwei Monaten noch nach unten absackt, denn die Mehrzahl dieser saisonalen Episoden beendete der Markt im Minus (rot) oder zumindest im neutralen Bereich (grau) mit einem zwischenzeitlichen Rückfall an den Langfrist-Durchschnittspreis (violette Linie) bei aktuell etwa 14’400 Punkten. Erste technische Kaufzonen machen sich aber schon bei 15’300 / 15’450 sowie bei 14’900 / 15’000 bemerkbar, und dürften vorerst für eine hinreichende Stabilisierung sorgen.

Trading-Idee: Auf steigende Kurse ausgerichtete Hebelprodukte wie der Valor 48958400 der UBS können weiter gehalten werden, sollten aber mit Stoppkursen unterhalb der 14’800er-Marke abgesichert werden.

Wer zudem über einen weiter gehenden Schutz seines Portfolios nachdenkt, greift zu Short-Papieren wie dem Valor 54512257, der Verluste des Index in Gewinne verwandelt und um das Zehnfache verstärkt.

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